Statement der Volksinitiative Artenvielfalt retten – Zukunft sichern! vom 19. November 2019 zur Einreichung der Volksinitiative „Mehr als nur ein Summen”

Zur heutigen Einreichung der Volksinitiative der Landnutzerverbände an den Brandenburger Landtag erklärt Friedhelm Schmitz-Jersch, Vertreter der Volksinitiative „Artenvielfalt retten – Zukunft sichern!“ und Vorsitzender des NABU Brandenburg: „Ich sehe es als positiv an, dass die Verbände der Landnutzer mit ihrer Volksinitiative anerkennen müssen, dass es ein Artensterben gibt und dass dieses mit dem Pestizideinsatz zusammenhängt. Es werden aber keine wirksamen Gegenmaßnahmen gefordert. Die Volksinitiative der Landnutzer enthält nur Appelle an die Landesregierung. Zielrichtung dieser Initiative war es von vornherein, die Bürgerinnen und Bürger von der Volksinitiative der Naturschutzverbände abzulenken und Verwirrung zu stiften. Diese Strategie ist nicht aufgegangen. Die Volksinitiative der Naturschutzverbände „Artenvielfalt retten – Zukunft sichern!“ hat nach aktuellen Zählungen mehr als 68.000 Unterschriften gesammelt. Sie enthält konkrete Gesetzgebungsvorschläge zur Begrenzung des Pestizideinsatzes und zur Entwicklung der Landschaft im Sinne des Arten- und Insektenschutzes.“

Wilhelm Schäkel, aus dem Vorstand des BUND Brandenburg und ebenfalls Vertreter der Volksinitiative „Artenvielfalt retten“ ergänzt: „Die Menschen in Brandenburg wollen eine echte, umfassende Wende in Richtung naturnaher Landwirtschaft – das kann man an den Unterschriftenzahlen für unsere Forderungen sehen. Im Hinblick auf das Artensterben, das bereits in vollem Gange ist, kann es kein ‚Weiter so‘ bei der Art der Landnutzung und -bewirtschaftung und dem Einsatz von Pestiziden geben – denn diese wurden wissenschaftlich als Hauptursachen des Insektenschwundes identifiziert.” 

„Es wird wirklich Zeit, Ernst zu machen und tatsächlich umzusteuern“,  sagt Vertrauensperson Johann Lütke Schwienhorst von der Aurelia-Stiftung. “Mit unserer Volksinitiative liefern wir einen weitreichenden, effektiven Forderungskatalog dafür. Es liegt an der Politik, diesen aufzugreifen und umzusetzen und die Förderung der Landwirtschaft umwelt-, klima- und artenschutzgerecht auszurichten.“

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