Fridays for Future Brandenburg unterstützt die Volksinitiative zur Rettung der Artenvielfalt

Potsdam. Folgendes Zitat von Robert Watson, Präsident des Weltbiodiversitätsrats der UNO (IPBES), ging vor zwei Wochen um die Welt: “Die Belege sind unbestritten: Die Zerstörung der Artenvielfalt und der Ökosysteme hat ein Niveau erreicht, das unser Wohlergehen mindestens genauso bedroht wie der durch den Menschen verursachte Klimawandel.“

Die Parallelen zwischen Klima und Verlust der Artenvielfalt hat auch Fridays for Future Brandenburg bewogen, offizieller Unterstützer der Volksinitiative „Artenvielfalt retten – Zukunft sichern“ zu werden. „Klimakrise und Artensterben hängen eng zusammen. Die steigenden Temperaturen bedrohen zahlreiche Arten und Ökosysteme, die ohnehin schon unter der Ausbeutung des Menschen leiden. Ein Kollaps der Artenvielfalt wiederum würde unser Überleben auf der Erde noch weiter bedrohen. Wir müssen jetzt handeln, bevor es zu spät ist! Es geht um unsere Zukunft und die von allen anderen Lebewesen auf diesem Planeten“, sagt Vincent  Bartolain von Fridays for Future Brandenburg.

Die Bewegung Fridays for Future ist seit Beginn des Jahres auch in Brandenburg aktiv. In 16 Städten gibt es bereits Ortsgruppen und Demonstrationen, darunter Potsdam, Brandenburg an der Havel, Falkensee und Bad Belzig. Zum globalen Aktionstag am 24. Mai 2019 finden wieder zahlreiche Schulstreiks in Brandenburg statt, unter anderem um 4 vor 12 am Luisenplatz in Potsdam.

Hintergrund

Die Volksinitiative „Artenvielfalt retten – Zukunft sichern“ wurde von den brandenburgischen Naturschutzverbänden NABU, BUND und den NaturFreunden sowie deren Jugendorganisationen und der Aurelia Stiftung initiiert, um in Brandenburg gesetzlich mehr Artenschutz zu verankern. So wollen die Umweltschützer unter anderem die Landwirtschaft umweltverträglicher gestalten, den Ökolandbau voranbringen, den Pestizideinsatz verringern, Gewässer besser vor Schadstoffeinträgen schützen sowie die Weidetierhaltung unterstützen. Die Initiatoren haben ihre wichtigsten Forderungen in konkrete Gesetzesvorschläge einfließen lassen und wollen so die gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Schutz der Artenvielfalt in Brandenburg verbessern.

Für eine erfolgreiche Volksinitiative müssen innerhalb von einem Jahr mindestens 20.000 Menschen für den Gesetzesentwurf unterzeichnen. Unterschreiben können alle EU-BürgerInnen ab 16 Jahren mit Hauptwohnsitz in Brandenburg.

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