Allgemeine Nachrichten

Weiter geht’s!

Der großartige Zwischenstand von 50.789 Unterschriften bis zum 22. August hat uns wirklich überwältigt: bereits jetzt mehr als das doppelte der erforderlichen Mindestanzahl für eine Volksinitiative in Brandenburg!

Und wir machen weiter.

Je mehr Stimmen für den Erhalt von Brandenburgs Artenvielfalt gesammelt werden, desto größer wird der Druck auf die Politik, unsere Forderungen umzusetzen. Unser Ziel ist es, weiterhin so viele Menschen wie möglich mit unserem Anliegen zu erreichen und damit ein starkes Signal zu setzen! Das bayerische Volksbegehren „Rettet die Bienen“ hat zuletzt gezeigt dass die Politik auf eine breite Masse an Stimmen aus der Bevölkerung reagiert.

Wenn wir es jetzt schon schaffen 80.000 Unterschriften bei der Volksinitiative zusammen zu bekommen, die wir für ein etwaiges Volksbegehren in Brandenburg bräuchten, dann würde das einen riesen Eindruck machen!

Also lasst uns fleißig weiter ausschwärmen für die Artenvielfalt!

Offiziell haben wir noch bis Mitte April 2020 Zeit. Wann genau die Unterschriften übergeben werden, steht aber noch nicht fest. Wenn der Trägerkreis beschließt das Sammeln zu beenden, werden wir das natürlich zeitnah mitteilen. 

Bis dahin: weiter so und nochmals herzlichen Dank an alle die sich für die Rettung der Artenvielfalt in Brandenburg einsetzen!

Großartiger Zwischenstand der Volksinitiative

Innerhalb von vier Monaten schon 50.789 Unterschriften gesammelt

Pressemitteilung vom 23.08.2019

Potsdam. Am 15. April ist die Volksinitiative „Artenvielfalt retten – Zukunft sichern!“ gestartet. Innerhalb eines Jahres müssen für eine wirksame Volksinitiative mindestens 20.000 Unterschriften gesammelt werden. Bis gestern, 22. August, lagen schon 50.789 Unterschriften vor.

„Wir sind überwältigt von dem großen Zuspruch, den unsere Volksinitiative gefunden hat. Dieser Zwischenstand ist ein ganz starkes Signal an den Landtag und die Landesregierung. Die Bürgerinnen und Bürger wollen Veränderungen in der Landespolitik, um das Artensterben in unserem Land aufzuhalten. Wir Träger der Volksinitiative fordern deshalb, dass der neu gewählte Landtag den Gesetzentwurf der Volksinitiative unverändert annimmt und beschließt. Wir brauchen eine glaubwürdige Wende hin zu einer naturverträglichen Landwirtschaft, um die Artenvielfalt zu erhalten. 500 Millionen Euro stehen jedes Jahr in Brandenburg für die Förderung der Landwirtschaft bereit. Wir wollen ein neues Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Naturschutz erreichen “, erklärt Friedhelm Schmitz-Jersch, eine der Vertrauenspersonen der Volksinitiative und Vorsitzender des NABU Brandenburg.

„Eine der Kernforderungen der Volksinitiative ist das Verbot des Einsatzes von Pestiziden in Naturschutzgebieten. Wie wir beim Sammeln der Unterschriften festgestellt haben, konnten viele Bürgerinnen und Bürger gar nicht glauben, dass in Schutzgebieten überhaupt Pestizide eingesetzt werden dürfen. Selbst der wissenschaftliche Beirat des Bundeslandwirtschaftsministeriums hat deutlich gemacht, dass der übermäßige Pestizid- und Düngemitteleinsatz in der Landwirtschaft sowie die immer intensivere Landnutzung Hauptursachen des Artensterbens sind. Diese Ursachen müssen wir angehen“, fordert Johann Luetke Schwienhorst, ebenfalls Vertrauensperson der Volksinitiative und Agrarreferent bei der Aurelia-Stiftung.

„Beim Sammeln der Unterschriften haben wir Unterstützung in allen Teilen des Landes erhalten, in den Städten wie in den ländlichen Regionen. Zum Rückgang der Insekten und zum Landschaftswandel können die Menschen aus eigenen Erfahrungen berichten. Wir danken den vielen engagierten Helferinnen und Helfern, die mit großem Engagement Unterschriften gesammelt haben. Auch von den Organisationen, die zu unserem Unterstützerkreis gehören, kamen viele ausgefüllte Unterschriftsbögen zurück. Vielen Menschen ist sehr bewusst, dass Klimawandel und Artensterben zu unseren größten Herausforderungen gehören. Wir freuen uns deshalb sehr, dass auch Fridays for Future zu unserem Unterstützerkreis gehört,“ erklärt Anne Kienappel von der Naturschutzjugend NAJU.

„Die Zahl von heute ist ein Zwischenstand. Wir werden weiterhin die Bürgerinnen und Bürger mobilisieren und Unterschriften sammeln. Wenn der neu gewählte Landtag die Volksinitiative nicht annimmt, werden wir die zweite Stufe, das Volksbegehren, starten. Dann müssen innerhalb eines halben Jahres 80.000 Eintragungen in amtlichen Listen erfolgen. Beim erfolgreichen Volksbegehren gegen die Massentierhaltung sind 104.000 Eintragungen erreicht worden. Bei dem großen Rückhalt unserer Volksinitiative zum Erhalt der Artenvielfalt sind wir sicher, dass wir diesen großen Zuspruch bei den Bürgerinnen und Bürgern in Brandenburg erneut erreichen können“, erklärt Axel Kruschat, Geschäftsführer des BUND Brandenburg.

Mit der Volksinitiative „Artenvielfalt retten – Zukunft sichern“ wollen die Umweltschützer unter anderem erreichen, dass der Einsatz von Pestiziden in Naturschutzgebieten und FFH-Gebieten grundsätzlich untersagt, die Landwirtschaft umweltverträglicher gestaltet, der Ökolandbau vorangebracht, Gewässer besser vor Schadstoffeinträgen geschützt sowie die Weidetierhaltung unterstützt wird. Die Initiatoren haben ihre wichtigsten Forderungen in konkrete Gesetzesvorschläge einfließen lassen und wollen so die Rahmenbedingungen für den Schutz der Artenvielfalt in Brandenburg grundlegend verbessern.

Informationen rund um die Volksinitiative, die Forderungen, die Partner und zum Mitmachen sowie die Unterschriftenlisten finden sich auf der Webseite der Volksinitiative https://artenvielfalt-brandenburg.de

Es wird Zeit für einen Zwischenstand!

Liebe Aktive, liebe MultiplikatorInnen der Volksinitiative „Artenvielfalt retten – Zukunft sichern!“

am vergangenen Samstag fand unser großer landesweiter Unterschriften-Sammel-Aktionstag „Ausschwärmen für die Artenvielfalt“ statt, an dem Viele von euch nochmal so richtig emsig Unterschriften gesammelt haben. Daher an erster Stelle ein herzliches Dankeschön an alle die mitgemacht haben!

Unser Ziel war es ja von Beginn der Volksinitiative an, möglichst schnell möglichst viele Unterschriften zusammen zu bekommen, um ein starkes Signal nach außen senden zu können. Nun, 4 Monate nach dem Start der Unterschriftensammlung am 15. April, wollen wir den Zwischenstand der Unterschriftenanzahl erfassen. Daher wäre es toll, wenn Ihr uns alles was Ihr an vollen Unterschriftenlisten bisher habt, möglichst schnell zukommen lassen könntet – bis spätestens 20.8. sollte alles bei uns eingegangen sein! Dafür schon mal vielen Dank!

Aber keine Sorge, natürlich werden wir weiter fleißig Unterschriften sammeln – offiziell ist bis April 2020 Zeit. Sobald der Trägerkreis beschließt die Unterschriftensammlung zu beenden und offiziell einzureichen, benachrichtigen wir euch! An alle vielen Dank für euer Engagement für die Volksinitiative zum Erhalt der Artenvielfalt in Brandenburg, Herzliche Grüße!

Euer Kampagnenteam

Ankündigung: Landesweiter Unterschriften-Sammel-Aktionstag am Samstag, 10. August 2019 „Ausschwärmen für die Artenvielfalt“

Liebe Aktive, liebe Multiplikator*Innen der Volksinitiative „Artenvielfalt retten – Zukunft sichern!“
Wenn alle in Brandenburg im August wieder aus den Sommerferien zurück sind, wollen wir nochmal so richtig Gas geben beim Sammeln von Unterschriften. Und da das gemeinsam am meisten Spaß macht, veranstalten wir einen Unterschriften-Sammel-Aktionstag! Landesweit sollen dezentral an vielen Orten weitere Unterschriften gesammelt werden! Seid dabei – wählt für den Aktionstag einen stark frequentierten Platz in eurem Ort aus und sammelt gemeinsam mit netten Leuten. Zum Beispiel beim Wochenmarkt, in der Fußgängerzone, am Bahnhofsausgang, im Park oder oder oder…  Was gibt es noch zu beachten?

  • Überlegt euch, ob ihr einen Infotisch/-stand mit einplanen könnt, das könnte z.B. auch ein kleiner Klapptisch sein – und das kommt meistens gut an- Ggf. muss die Aktion bei euch vor Ort angemeldet werden, in der Regel immer wenn mehrere Menschen gemeinsam mit Unterschriftenlisten unterwegs sind – informiert euch rechtzeitig darüber in der örtlichen Behörde.
  • Material bestellen: überlegt euch und listet auf, was ihr für eure Sammel-Aktion außer Unterschriftenlisten alles an Materialien braucht. Kleiner Hinweis: wir haben seit einiger Zeit auch Flyer über die VI und werden Ende Juli Stoff-Banner im Querformat 90x60cm verfügbar haben! Ein Blick auf die Materialseite hilft immer: www.artenvielfalt-brandenburg.de/material. Es kann direkt über die Seite bestellt werden oder per E-Mail an mitmachen@artenvielfalt-brandenburg.de
  • Meldet eure lokale Aktion einfach kurz bei uns: mitmachen@artenvielfalt-brandenburg.de! Dann können wir entsprechend Öffentlichkeitsarbeit machen und die Aktionen über unsere Social-Media-Kanäle ankündigen.

Bienen retten: Landesimkerverband unterstützt Volksinitiative der Naturschutzverbände

Potsdam, 10.05.2019

Nach dem Deutschen Berufs- und Erwerbsimkerbund unterstützt nun auch der Landesverband der Brandenburgischen Imker die Volksinitiative „Artenvielfalt retten – Zukunft sichern“ der brandenburgischen Naturschutzverbände und weiterer Träger.

Dazu erklärt der Pressesprecher des Landesimkerverbandes Holger Ackermann: „Gegen das Artensterben brauchen wir wirksame und verbindliche Regelungen. Das ist keine Schuldzuweisung an die Landwirte. Die Rahmenbedingungen müssen geändert werden. In Naturschutzgebieten haben Pestizide nichts zu suchen. Vor allem muss eine veränderte Agrarförderung viel stärker als bisher die naturschutzfachliche Leistung der Landwirte finanzieren. Eine vielfältige und artenreiche Kulturlandschaft kommt gerade Honig- und Wildbienen zugute. Deshalb unterstützen wir die Volksinitiative der Naturschutzverbände.“

Johann Lütke Schwienhorst, Agrarreferent bei der Aurelia-Stiftung, welche sich ebenfalls für die Bienen einsetzt und die Volksinitiative mit initiiert hat, begrüßte die Unterstützung durch den Landesimkerverband: „Unsere Volksinitiative verbessert nicht nur den Lebensraum für Bienen durch Blütenvielfalt, sondern strebt auch eine entschlossene Pestizidreduktion an, zugunsten der Natur, Landwirtschaft und Imkerei. Die vielerorts nachweisbare Pestizidbelastung des Blütenpollens und Honigs bedroht Brandenburgs Imkerinnen und Imker existentiell. Daher begrüßen wir außerordentlich, dass der Landesimkerverband uns bei dringend notwendigen Veränderungen der pestizidlastigen Intensivlandwirtschaft unterstützt.“

Mit der Volksinitiative „Artenvielfalt retten – Zukunft sichern“  wollen die Umweltschützer unter anderem erreichen, dass der Einsatz von Pestiziden in Naturschutzgebieten und FFH-Gebieten grundsätzlich untersagt, die Landwirtschaft umweltverträglicher gestaltet, der Ökolandbau vorangebracht, Gewässer besser vor Schadstoffeinträgen geschützt sowie die Weidetierhaltung unterstützt wird. Die Initiatoren haben ihre wichtigsten Forderungen in konkrete Gesetzesvorschläge einfließen lassen und wollen so die Rahmenbedingungen für den Schutz der Artenvielfalt in Brandenburg grundlegend verbessern. Für eine erfolgreiche Volksinitiative müssen innerhalb von einem Jahr 20.000 Menschen für den Gesetzesentwurf unterzeichnen. Unterschreiben können alle Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren mit Hauptwohnsitz in Brandenburg.

Informationen rund um die Volksinitiative, die Forderungen, die Partner und zum Mitmachen sowie die Unterschriftenlisten finden sie hier auf der Webseite der Volksinitiative www.artenvielfalt-brandenburg.de


Für Rückfragen stehen Ihnen zur Verfügung:

Holger Ackermann, Öffentlichkeits- und Pressearbeit Landesverband Brandenburgischer Imker, Tel. 0172 – 6050417

Johann Lütke Schwienhorst, Agrarreferent Aurelia-Stiftung, Tel. 0157 – 822 01 015

Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg (FÖL) e.V. wird offizieller Unterstützer

Zu der am 15. April von den Brandenburger Naturschutzverbänden vorgestellten Volksinitiative “Artenvielfalt erhalten – Zukunft sichern” erklärt Michael Wimmer, Geschäftsführer der Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg (FÖL) e.V.:

„Wir unterstützen die Volksinitiative der Naturschutzverbände, weil sie konkrete, umsetzbare und durchdachte Forderungen an die Landesregierung stellt. Die Dramatik des Artenverlustes ist längst Konsens und bedarf keines Monitorings mehr, sondern erfordert ein rasches Umsteuern in der Agrarpolitik. Denn die in der Umsetzung betroffenen Landwirte bzw. Landnutzer brauchen eine klare Orientierung und eine lukrative Honorierung für gesellschaftlich erwünschte bzw. notwendige Leistungen und Aufwendungen.”

Mehr unter: https://www.bio-berlin-brandenburg.de/aktuelles/presse/volksinitiative-artenvielfalt-erhalten-zukunft-sichern-politik-ist-gefragt

Landespressekonferenz und die erste Sammelaktion

Offizieller Start bei der gut besuchten Landespressekonferenz

Großer Andrang bei der Vorstellung unserer Volksinitiative bei der heutigen Landespressekonferenz im Landtag. Im Anschluss ging es mit den Pressevertretern bei sonnigem Wetter in die Fußgängerzone zu der ersten großen Unterschriftensammelaktion.

Sonniges Wetter und viele Unterschrifte

Jetzt brauchen wir euch, um Hummel und Co zu retten!! Unterschriftenlisten und alle nötigen Infos für Sammler*innen gibt es hier zum herunterladen.

#VI_artenvielfaltBB

Start der Volksinitiative „Artenvielfalt retten – Zukunft sichern“

Wir starten am 15. April gemeinsam mit anderen Trägern unsere Volksinitiative für den Erhalt der Artenvielfalt Brandenburgs. Die bittere Realität des Artenschwundes der letzten Jahrzehnte ist im Bewusstsein der Gesellschaft angekommen. Schon jetzt hätte die Politik die Chance Landwirten eine naturverträgliche Bewirtschaftung ohne finanzielle Einbußen zu ermöglichen. Jetzt wird es Zeit zu handeln! Daher fordern wir mit unserem konkreten Gesetzentwurf verbindliche, wirksame und weitreichende Maßnahmen zur Rettung der Artenvielfalt.

Lasst uns gemeinsam die Politik nachhaltig verändern!

Macht mit und unterschreibt ab dem 15. April zur Sicherung unserer Zukunft!

Eine erste Unterschriftensammlung startet ab 12 Uhr in Potsdam in der Brandenburger Straße / Ecke Dortustraße.

Gemeinsames Gespräch von Naturschützern und Landnutzern

Im Vorfeld der geplanten Volksinitiative „Artenvielfalt retten“ hatten die brandenburgischen Naturschutzverbände NABU, BUND und Grüne Liga am 10. April mit dem Präsidenten des Landesbauernverbandes Henrik Wendorff und weiteren Präsidiumsmitgliedern sowie dem Vorsitzendes des Schafzuchtverbandes Brandenburg Knut Kucznik ihre Positionen ausgetauscht.

Auch der Landesbauernverband erkennt an, dass gegen den Artenschwund Handlungsbedarf besteht. Übereinstimmend wurde eine stärkere Förderung der Weidetierhaltung gefordert. Konsens bestand auch in der Frage, dass die Reduktion von Pestiziden landesweit angegangen werden muss. Die Vertreter der Naturschutzverbände betonten, dass über das Artensterben genügend wissenschaftliche Erkenntnisse vorhanden sind, um sofort zu handeln. Die Naturschutzverbände fordern hierfür gesetzliche Vorgaben für den Einsatz von Pestiziden, während der Landesbauernverband auf freiwillige Maßnahmen setzt.

Der Dialog zwischen Naturschutz- und Landnutzerverbänden ist mit dem Start der Volksinitiative nicht beendet. Trotz festgestellter Differenzen betonten beide Seiten am Ende des Gespräches, dass der Meinungsaustausch zu Instrumenten und Maßnahmen zur Förderung der Artenvielfalt fortgesetzt werden soll.

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